Über mich

Unteilbar solidarisch.
Ein Berlin für Alle.

Mein Wahlkreis in unserem schönen Bezirk ist Friedrichshain-Kreuzberg 2 (Wassertorplatz, Graefekiez, Reichenberger Straße, Wrangelkiez). Hier habe ich 27,8% der Erststimmen erreicht und bedanke mich bei den Wähler:innen. In das Abgeordnetenhaus bin ich über Listenplatz 7 der Landesliste der LINKEN Berlin eingezogen.

Für meine Fraktion bin ich Sprecherin für Migration und Partizipation sowie Antidiskriminierung und Mitglied im Fraktionsvorstand.

Außerdem bin ich Mitglied in den Ausschüssen »“Integration“, Arbeit und Soziales«, »Verfassungs- und Rechtsangelegenheiten, Geschäftsordnung, Antidiskriminierung« sowie »Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen«.

Vor elf Jahren bin ich nach meinem Jurastudium zum Arbeiten aus Hamburg nach Berlin gezogen und habe unsere vielfältige Stadt lieben gelernt. Politik hat schon immer zu meinem Leben gehört. Als Sozialistinnen und Gewerkschafter flohen meine Eltern in den 80ern aus der Türkei und waren auch hier weiter politisch aktiv und nahmen mich auf viele Demos mit. Mein eigenes Engagement begann im Grunde genommen damit, dass ich mit zehn Jahren in der Garage der Mietswohnung meiner Eltern einen »Umwelt-Club« gründete und zwei Freundinnen dafür gewann auf selbstgemalten Plakaten zur Rettung der Natur aufzurufen. Wenige Jahre später engagierte ich mich in der Anti-Atomkraft-Bewegung in Hamburg und Gorleben.

Später und gerade in Berlin wurden der Kampf gegen Rassismus und Gentrifizierung zu meinen zentralen Anliegen. In Kreuzberg engagierte ich mich für bezahlbares Wohnen für Alle und gegen die Verdrängung von Mieter*innen, kleinen Läden und Vereinen. Auch der migrantische Verein „Allmende e.V.“, der sich an Kämpfen gegen Mietenwahnsinn und Rassismus beteiligt und in dem ich aktiv war, musste letztlich selbst für finanzstärkere Gewerbemieter vom Kottbusser Damm wegziehen.

2017 bin ich dann mit der Überzeugung in DIE LINKE eingetreten, dass es in den Parlamenten eine Partei geben muss, die Alternativen zur neoliberalen Politik formuliert und der rassistischen AfD die Stirn bietet. Die letzten Jahre habe ich mich außerdem in antirassistischen Initiativen für ein würdiges Gedenken an die Opfer der antisemitischen und rassistischen Terroranschläge von Halle und Hanau in Kreuzberg engagiert. Diese außerparlamentarische Arbeit ist mir wichtig, da ich überzeugt davon bin, dass ohne eine aktive Zivilgesellschaft Veränderungen nach links nicht erreicht werden können.

Im Berliner Abgeordnetenhaus möchte ich das Projekt von Berlin als »Solidarity City« weiter voranbringen. Neben der Aufnahme Geflüchteter gehört ein Ende von stigmatisierenden Polizeikontrollen und bessere Teilhabe für Menschen mit Migrationsgeschichte für mich dazu. In einer Solidarischen Stadt sollte auch Niemand wegen zu hoher Mieten verdrängt werden. Ein bundesweiter Mietendeckel muss daher her und mehr Wohnraum in kommunale Hand. Deswegen setze ich mich auch für die Vergesellschaftung großer Wohnbestände über den Volksentscheid »Deutsche Wohnen & Co. enteignen« ein und möchte zudem auch weiter nach neuen Wegen der Mietpreisregulierung suchen.

Für ein Berlin für Alle. Für eine unteilbar solidarische Stadt!